Seriously mad but quite normal: Ungewöhnliche Locations

5. März 2013

Ungewöhnliche Locations


Neulich zog ich um die Häuser. Dabei habe ich ein paar äusserst ungewöhnliche Locations entdeckt. Aber meine Erfahrungen waren überwiegend negativ, zum Teil ziemlich strange.

Zuerst war ich in der Wandel-Bar, doch da sind die Leute die ganze Zeit nur rumgelatscht. Es gab keine Sitzgelegenheiten. Ich ging wieder. 

Danach also ab in die Ess-Baraber da gab's keine Getränke. Wo gibt's denn sowas?

Dachte ich mir: Dann eben in die Unsicht-Baraber da war's zappenduster und man konnte rein gar nichts sehen.

Daraufhin wechselte ich in die Sonder-Bar. Aber da hingen nur schräge Typen rum. Soviel seltsame Kerle auf einem Haufen habe ich lange nicht gesehen.

Also marschierte ich zur Unnah-Bardort fand ich allerdings keinen Kontakt. Die Leute da wollten mit anderen absolut nichts zu tun haben.

So flüchtete ich quasi in die Abnehm-Bar; doch das war scheinbar ein Treffpunkt für einsame Übergewichtige und Weight Watchers. Es gab nur Wasser und Kalorientabellen.

In einer Seitenstraße entdeckte ich die dann die Abbau-Bar. Dort jedoch erkannten einen die Gäste und das Personal bereits nach drei Minuten nicht mehr wieder. Und es wurden auch laufend Wände eingerissen. Der Lärm war zum Teil Ohren betäubend. 

Völlig entnervt ging ich dann in die Wunder-BarAber hier passierten ständig die abstrusesten und seltsamsten Dinge. Vieles konnte ich mir einfach nicht erklären. Das wurde mir zuviel; ich verliess diesen absonderlichen Ort.

Dann las ich ein Schild:  Vorstell-Bar ! Mich nervte sofort, dass sich die Leute andauernd miteinander bekannt machten; - immer und immer wieder. Zudem wollte der Keeper laufend meine Bewerbungsunterlagen haben. Das kam mir im höchsten Maße ungewöhnlich vor.

Also noch ein letzter Versuch. Ohne große Hoffnung betrat ich die Ungeniess-Bar. Und wie ich schnell feststellte, hatten dort ausnahmslos alle Leute die allerschlechteste Laune. Noch dazu waren die Drinks und das Essen in dem Laden unter aller Sau.

Mir reichte es. Ich ging frustriert heim. Und ich habe beschlossen, solche Locations künftig zu meiden. Mein Plan stand unumstößlich fest:

Ich werde mir in meinem Keller meine eigene Bar einrichten. Da gibt es kühles Bier, guten Wein, anständige Drinks und leckeres Essen.

Ausserdem kann man da tiefgehende Gespräche führen, philosophieren oder einfach seinen Gedanken nachhängen.

Darum nenne ich sie wahrscheinlich  

Denk-Bar !



© drago 2013

Kommentare:

  1. Da bin ich doch Dank-bar für die Tipps, welche Locations man doch lieber meiden sollte!

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  2. Dieser Beitrag ist zum Glück nicht "bar jeder Vernunft" ;)

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  3. Die Denk-Bar wäre für die Basterds als Stamm-Bar denkbar, obwohl es eine Keller-Bar ist ;) (In Kellern kämpft es sich nicht so gut für einen Basterd)

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    1. Dann müsste man sie Schein-Bar nennen. Nicht weil dort keine Münzen angenommen werden, sondern weil man da nur oberflächlich betrachtet schlecht kämpfen kann. Sie ist durch Fallen gesichert, hat mehrere Geheimgänge und viele Überraschungen. Für Feinde ist die Hölle dagegen ein netter Ort.

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    2. Das hört sich fast schon wieder Wunder-Bar an, wobei es für Feinde in der Tat abstrus hässlich werden könnte

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