Seriously mad but quite normal: August 2014

30. August 2014

Nachlese

                         

Aufatmen 


Wir feierten der Tage drei. 

Nun aber bin ich ehrlich froh, 

dass dieses Treiben ist vorbei, - 

die Feste "schlauchen" so! 


Alterserscheinung 


Das dritte Fest, die dritte Nacht 

getanzt auf heißen Sohlen. 

Was haben fröhlich wir gelacht, - 

jetzt muss ich mich erholen! 



                               
© drago 2014  

28. August 2014

Ungewiss



Es quält mich nun schon Tage 

die ungewisse Frage, 

wie's mich wohl hinterlässt?! 

Heute ist Sommerfest. 



Euer Drago
(Heute blau, und morgen blau, und …)

27. August 2014

Ausfallmeldung



Heute muss ein Posting

leider wegen

Weinbergsführung

mit anschließender Weinprobe

im Keller der Winzerei

entfallen.

Der Drache badet in Wein

wie in Blut.



Bis nächstes Mal
Euer Drago

26. August 2014

Klartext

            

Es sprach der Bock zur Ricke: 

"Na komm, sei keine Zicke, 

  Du weißt, dass ich gut … bin!" 




Also was Sie wieder gedacht haben, - empörend! 


         
© drago 2014 

25. August 2014

Schlechter Scherz



Friedlich liegt bei Haithabu 
im Grase eine junge Kuh. 
Sie kaut erneut - das tut sie gerne - 
eine Portion von der Luzerne. 
Die mag sie lieber noch als Gras; 
dies Futter, meint sie, habe was. 
Daneben steht ihr kleines Kälbchen, 
sieht fröhlich sinnend nach den Schwälbchen, 
die blitzschnell durch die Lüfte rasen, 
dieweil die Tiere ruhig grasen. 

Da plötzlich springt ein Fuchs empor 
und ruft dem Kälbchen "Buh!" ins Ohr. 
Dann rennt er, was er rennen kann, 
über den Klee in Richtung Tann. 
Das Kalb springt aufgeschreckt zur Seite, 
und rammt dabei auf ganzer Breite 
die ält're Schwester seiner Mutter. 
Die verschluckt sich prompt am Futter, 
hustet, und rast mit lautem Schrei 
an einem Schaf im Schlaf vorbei. 

Das fährt aus seinen süßen Träumen 
hoch (es träumt' von Mandelbäumen), 
und weil man grob es weckte auf, 
hüpft es davon in schnellem Lauf, 
stößt dabei eine Ziege nieder, 
was jenem Tiere höchst zuwider. 
Es rennt mit Meckern und mit Schrei'n 
Fuchs, Kuh und Schäfchen hinterdrein. 
Das Kälbchen steht nur da mit Staunen 
ob dieser vielen Läuferlaunen. 

Es sitzt ein Kauz still in der Eibe 
(er träumt von süßem Zeitvertreibe!) 
und sieht, noch halb im Mittagsschlaf, 
zunächst die Ziege, dann das Schaf, 
dann Kuh und Fuchs in wildem Hetzen 
waldaufwärts übers Gras hinfetzen. 
Drauf denkt er: "Warum die bloß rennen, 
anstatt wie unsereins zu pennen, 
versteh' ich nicht!" Worauf er heiter 
in Schlummer wieder sinkt. Doch weiter 
- und das ist nun zum Federnraufen - 
träumt er ab jetzt nur noch vom Laufen. 

Als Folge nun von diesem Traum 
sinkt der Kauz erschöpft vom Baum. 
Er hat - und das aus tiefstem Herzen - 
genug von dieses Fuchses Scherzen. 
Und jenem Kauze stimmen zu: 
Ziege, Schaf und Kalb und Kuh. 
Ja, selbst der Fuchs sieht (grinsend) ein: 
"Dieser Spaß war fuchsgemein!" 
Es ist dem Kauze anzuseh'n: 
Er wär' jetzt lieber in Athen. 



© drago 2014 

Vogelklage


I had a Dream 


Neulich tat mir träumen, 
im Wald säßen auf Bäumen 
die Käuze und die Eulen, 
und würden lauthals heulen, 
weil sie in diesen Tagen 
kein Mensch mehr wollte tragen 
ins schöne Griechenland, 
denn Bürokratenhand 
hatte das verboten. 
"Wer will auf die Lofoten?" 
frug man die klugen Tiere. 
Es wollten ihrer viere 
nur zu den fernen Inseln. 
Die andern taten winseln. 



© drago 2014 

Zwangspause

         

Also ehrlich, 

ständig Durchfall zu haben,  

ist echt Sch*****

Und zwischendurch immer 

wieder reihern zu müssen, fand 

ich auch zum K*****! 


Drecksvirenpack!!! 


Wenn ich diesen Montezuma 

erwische, kann der Typ 

ordentlich was erleben! 


         
© drago 2014

21. August 2014

Zehn Tage im August



Heute vor 46 Jahren, am

21. August 1968,

marschierten die Truppen des
Warschauer Pakts, mit Ausnahme
Albaniens und Rumäniens, in die
Tsechoslowakei ein, um dort den
Reform- und Demokratisierungsprozess
zu beenden, der als "Prager Frühling"
in die Geschichtsbücher eingehen sollte.

Diese Reformen waren ja von der 
Kommunistischen Partei unter Führung
 ihres Ersten Sekretärs, des Slowaken
Alexander Dubček, angestoßen worden.
Die KPČ hatte das entsprechende 
Reformprogramm umgehend zu einem 
Regierungsprogramm erhoben. Es ging 
zunächst um Wirtschaftsreformen, die 
man in Gang setzte, jedoch auch um die
 Liberalisierung aller Lebensbereiche, 
die Meinungs- und Informationsfreiheit. 
Bereits im März 1968 hatte man die 
Zensur aufgehoben. Und auch die 
Aufarbeitung der stalinistischen 
Vergangenheit sollte in Angriff 
genommen werden.

Diese Reformbemühungen um einen 
"Sozialismus mit menschlichem Antlitz"
fanden unter den Panzerketten der
Warschauer Pakt-Truppen ihr Ende.
Es hat sich erstaunlicherweise durch 
geschichtliche Forschung herausgestellt,
 dass der eher als Hardliner geltende 
sowjetische Regierungschef und 
Generalsekretär der KPdSU, Leonid 
Breschnew, lange auf eine politische 
Lösung des Konflikts gedrängt hatte. 
Es war vor allem die damalige DDR-Führung
 um Walter "Spitzbart" Ulbricht, die diese
 "Konterrevolution" im Keime ersticken wollte, 
bevor der Freiheitsgedanke (und die Reformbewegung) die eigene Bevölkerung infizieren konnte.

Tschechen und Slowaken sind nach dem  Einmarsch nur kurz geschockt, um dann  ihren Heldenmut zu entdecken. Ihr  Kampf, der von Anfang an ohne jede Aussicht auf Erfolg war, hielt die Welt zehn Tage lang in Atem. Diese mutigen Menschen sollten mit ihrem Freiheitswillen uns Bürgern von heute ein Beispiel sein. Auch wir sollten jederzeit und gegen jedermann 
bereit sein, Freiheit und Demokratie zu verteidigen.



© drago 2014 

DIFFERENT


Geschichten, die das Leben schrieb 


"Hier oben auf der Rhön 
    find' ich es richtig schön!" 
so sprach einst Heinz zu Hulda 
auf Hügeln östlich Fulda. 
Doch Hulda meinte: "Heinz, 
ich will zurück nach Mainz, 
mir fehlen Stadt und Rhein. 
 Hier möchte ich nicht sein!" 
Nun fand Heinz Mainz ganz schaurig, 
und war deshalb sehr traurig. 

So zeigte das Gebiet 
den Wesensunterschied 
zwischen diesen beiden. 
Sie ließen sich bald scheiden. 
Die Rhön war nichts für Hulda. 
Doch Heinz zog erst nach Fulda, 
jetzt lebt er in Bad Brückenau 
mit seiner zweiten Ehefrau. 

Und Hulda traf in Mainz beim Tanz 
ein Wesen voller Eleganz. 
Bald hatte sie ein weitres Date 
mit der hocheleganten Kate. 
Die kommt aus Westaustralien 
und liebt - wie Hulda - Dahlien. 
Die zwei sind nun ein Pärchen, 
fühlen sich wie im Märchen, 
und finden es so schön - 
fernab von Heinz und Rhön. 



© drago 2014 

20. August 2014

Kunstschnecke



Der Mensch gemalt, im Bilde nackt; - 

das nennt die Kunst schlicht "Akt". 

Verorte ich die Wegschnecke 

jetzt einfach in die Kunstecke, 

dann ist auch das ein "Akt", 

denn dieses Tier ist nackt. 



© drago 2014 

Ernüchternde Feststellung

  

Es gibt tatsächlich Typen, 

deren Fähigkeiten reichen noch 

nicht einmal für eine solide 

Inkompetenz. 


  
© drago 2014 

19. August 2014

Noch 3 Wochen, ….




… bis ich dieses Bild wieder sehe!


© drago 2014 

Erfüllter Traum?

                 

In Alaska war einmal 
ein junger, schwarzer Baribal, 
der wollte gerne Trauben essen. 
Er war total darauf versessen, 
war nur an Träubchen interessiert. 
Dann hat ihn jemand informiert, 
dass Trauben meist im Süden reifen. 
Drauf fing er südwärts an zu streifen, 
um an die Früchte zu gelangen. 
Dabei hat man ihn eingefangen. 
Er landete in einem Zoo, 
und war darüber ziemlich froh 
(auch wenn Sie das vielleicht nicht glauben), 
denn dort bekam er seine Trauben. 



© drago 2014 

18. August 2014

Es gibt definitiv Ärger, ...




wenn Du Dich an meinem Essen 

vergreifen solltest, klar?! 

  
© drago 2014 

Unerwünschte Reaktion

                 

Man begegnete ihr meist mit Häme, 

und glotzte sie auch sehr frech an, 

weshalb sie sich enorm nun schäme, 

und zöge lieber Kleider an, 

sagt schüchtern-leis die Nackt(e)schnecke. 

- Gelächter aus der Chauvi-Ecke.  


            
© drago 2014 

Tierische Vorurteile

                      

Der Nacktmull wie auch die Nacktschnecke 

sind in der Tierwelt höchst verpönt; 

man stellt sie in die Schmuddelecke. 

Doch sind sie - Gottlob! - dran gewöhnt. 


            
© drago 2014 

16. August 2014

Türsteher


He Alter ey, … 



… Du kommst hier net rein! 



© drago 2014 

15. August 2014

Entschluss

        
Bilder kamen, Stimmen riefen, 
aus des Hirnes finstren Tiefen, 
drum wollt' bei Ulmen, Kiefern, Linden, 
ich gerne meine Ruhe finden. 

Im Rahmen dieser Suche 
kam ich zu einer Buche, 
in deren starken Ästen 
sich an den letzten Resten 
von einem Marabu 
sich gütlich tat ein Gnu. 

An diesem fraß ein Löwe, 
bedrängt von einer Möwe, 
die wieder biß ein Esel 
(es hieß, er käm' aus Wesel), 
an dessen linker Wade 
saugte sich eben grade 
gehörig fest ein Egel 
(man sagt, er läse Hegel!), 
der fand, dass nur im Blute 
zu finden sei das Gute. 

Da blickte nun ein Specht 
ins Buchenastgeflecht, 
und sah das große Fressen. 
Das wollte er vergessen, 
denn es weckte Ängste. 

Nun kamen plötzlich Hengste 
mit lautlosem Getrappel 
aus einer nahen Pappel, 
die trampelten ihn nieder. 
Der Specht klopft niemals wieder. 

Daneben aus der Weide 
traten zwei Hasen, beide 
stürzten sich auf die Pferde 
(jetzt zitterte die Erde!), 
um diese zu verschlingen. 
Ich musst' um Fassung ringen. 

Doch alle diese schlimmen Sachen, 
die Tiere so in Bäumen machen, 
bestärkten mich in meinem Willen: 
Ab morgen nehm' ich wieder Pillen! 



© drago 2014 

14. August 2014

Seinsfrage



Neulich sagte jemand zu mir, ich sei 

"quasi eine Kopie" meines Vaters. 
   

Bedeutet das nun, dass ich 

"quasi im Original" 

mit meiner Mutter verheiratet bin? 



© drago 2014 

13. August 2014

He, Kalle, ….

dreh' da nich' um, bleib janz cool ey, 


der Typ mit die Kamera, der kommt ma 

irjenswie bekannt vor, ob ditte Drago is'? 

Also, ick bin ma fast sicha! 



(Scheinbar kennt mich jeder in diesem verf…ten Zoo!)


© drago 2014

Sprichwörtliches II



Man sagt:
Wer anderen eine Grube gräbt,
fällt selbst hinein.

Das bedeutet doch,
dass in allen unseren Baugruben
 Baggerführer herumliegen müssen. 


© drago 2014 

Sag mal, ...

       


was bist'n Du für einer?

   Du riechst wie'n Drache …



© drago 2014 

12. August 2014

Sprichwörtliches I



Man sagt: 
Geld regiert die Welt

Nach dieser Logik wird, 
wer kein Geld hat, 
gar nicht erst regiert. 

Ich bin versucht, 
alles zu verschenken. 



© drago 2014 

Philosoph-Fisch


Foto:  H. Zell (GNU)

Die Sonne scheint, es rauscht der Bach, 

die Grundel sieht dem Blatte nach, 

das Strömung rasch nun abwärts treibt, 

während sie selbst am Orte bleibt. 

"Der Wechsel ist ein stetes Spiel, 

mal wenig hier und dort mal viel. 

  Das Wasser strömt und bleibt doch hier … 

Passiert das alles wegen mir?" 

So liegt die Grundel kerngesund 

sinnierend auf des Baches Grund. 



© drago 2014

Was tun?



Der Beichtstuhl samt dem Priester muss, 

so lautet heut' mein Logikschluss, 

wohl komplett ins Wasser fallen, 

wenn beichten wollen Wale, Quallen, 

Delphine, Fische oder Muscheln. 

Auch wird der Priester wohl arg nuscheln 

mit seinem Atemschlauch im Mund. 

Doch ohne den wird's ungesund. 



© drago 2014 

eigenartig



oft scheinen sie mir
dürr und blind und kraftlos

dann wieder eher
hell und licht und klar

so sind die worte -
manchmal klang bloß

und kurz darauf
sind sie gefahr


© drago 2014 

11. August 2014

Kulinarische Raritäten



Höchst selten kommen auf den Tisch 

Geogra- und Philoso-Fisch 



© drago 2014 

Wirkliche Buße


Der Priester und sein Publikum 

werden beide übel riechen, 

wenn mal so zum Gaudium

Skunks mit in den Beichtstuhl kriechen. 



© drago 2014 

Mesalliance



Frau Grauwal hat im weiten Meer 

Herrn Blauwal einst getroffen. 

Man sagt, eins störte sie gar sehr: 

Der Kerl war stockbesoffen. 

Auf Nachwuchs, der dann blaugrau wär', 

braucht man wohl nicht zu hoffen. 


© drago 2014 


Ähnlichkeiten



Der Sperling tschilpt sein ödes Lied, 

doch tut er's mit Elan. 

Auch mancher Mensch oft lauthals singt, 

obwohl er es nicht kann. 



© drago 2014 

10. August 2014

Creatio erronea



Der Geist schwebt durch den Raum. 

Unwissend sind wir, - 
ich, Luft und Nacht und Sterne. 

Ich schaffe mir 
mit Worten, dunkel, kalt und ferne, 

Sand und Fels und Küste, 
Meer und Land und Zeit. 

Stets halt' ich sie bereit 
und tu, als ob ich wüsste, 

was heißen soll der Traum. 



© drago 2014 

9. August 2014

O samma, ...


is' das da nich' Drago? 


Wie hat sie mich nur erkannt? 
Meine Verkleidung als Touri schien perfekt. 



© drago 2014 

Werbefrage

nicht von Ike A.


Denkst Du schon, 

oder 

redest Du noch? 


© drago 2014 

8. August 2014

Oh, nein, ...


… da kommt ein Drache, … 


… nichts wie weg hier ! 



© drago 2014

Ausfall



Ein paar Dinge, die passiert sind, 

rauben mir momentan die Worte. 

Ich überlege noch, ob ich wegen 

des Raubes Strafantrag stelle. 

Habt Geduld mit mir! 

Euer irrer Drago 

6. August 2014

Erkenntnis



Trifft Menschen man in großer Zahl 
(in Bussen, Bahnen allzumal), 
und quälen uns dann Körperdüfte, 
die stinken wie die Höllengrüfte, 
die Hals und Nase uns verätzen, 
- dann lernen Reinlichkeit wir schätzen!  



© drago 2014 

Heute vor 69 Jahren, ...



… am 6. August 1945,

zerstörte der erste Abwurf einer Atombombe in einem Krieg die japanische Stadt Hiroshima

Als Kommandant flog Col. Tibbets die "Enola Gay", einen Bomber vom Typ Boeing B-29-45-MO "Superfortress".

Um 8:15 Uhr Ortszeit sieht Lt. Forebee das Zentrum von Hiroshima unter sich, und klinkt die scharfgemachte Bombe, die man "Little Boy" nennt, in 9000 Metern Höhe aus. Sie detoniert 600 m über der Stadt. Durch die Explosion bildet sich ein "Atompilz", der noch in einer Entfernung von 580 km zu sehen ist.

Die Bombe bringt den Tod in drei Wellen. 
Dem Lichtblitz von blindmachender Helligkeit folgt eine Hitzewelle, die Menschen in der Nähe einfach verdampfen lässt, und noch in 3 km Entfernung schwerste Verbrennungen verursacht. Die anschließende Druck- und Sogwelle fegt Häuser und Fahrzeuge beiseite, und facht die entstandenen Brände weiter an. Allein die Druckwelle zerstörte alle Gebäude in einem 13 Quadratkilometer messenden Umkreis. Zuletzt folgt die radioaktive Welle; ihre Strahlkraft zerstört das Immunsystem, verbrennt die Haut und erzeugt schwerste Stoffwechselerkrankungen. Die Menschen in der Todeszone sterben sofort oder innerhalb kurzer Zeit, die anderen Strahlenopfer leiden oft jahrzehntelang und sterben an den Spätfolgen. 

Nach amtlichen Angaben kamen mindestens 92.000 Menschen um,  andere Quellen sprechen von bis zu 200.000 Opfern. Zur Zeit der Detonation hielten sich etwa 350.000 Menschen in der Stadt auf, die durch den Angriff zu 90% zerstört wurde. 


© drago 2014 

5. August 2014

Peinlich


Ein Geruch dringt in die Nase, 
der uns diese rümpfen lässt;
irgendwo ist eine Blase,
die wohl leckt und tropft und nässt.

Ach, der Mensch riecht aus der Hose,
nennt man ihn "inkontinent",
nicht nach Veilchen oder Rose,
nein, er stinkt impertinent.

Was kann er dagegen tun,
was hilft ihm bei der Vermeidung?
Nun, ich halt' für opportun
Reinlichkeit und frische Kleidung.


© drago 2014